Man sollte im Internet niemanden an den Pranger stellen

Leider wird das Internet immer häufiger als Instrument eingesetzt, um andere Personen oder Unternehmen schlecht zu machen. Die Frage ist, ob man das wirklich tun darf. Viele Leute, die sich in der Lage befinden, Namen in der Google Suche negativ zu belegen, können anderen Personen nämlich einen immens großen Schaden zufügen – und manchmal sogar sich selbst.

Dies bekam nun eine Bloggerin aus den USA zu spüren. Sie hatte im Internet gegen ein Unternehmen und dessen Betreiber gehetzt. Mit ihrem Blog war sie dabei erfolgreich: Wer online nach den Personen und dem Unternehmen suchte, stieß relativ leicht auf die sehr negativen Einträge. Die Betroffenen klagten gegen die Bloggerin, die (was für die USA wieder einmal typisch ist) mit einem richtig satten Bußgeld belegt wurde. Die gute Frau soll nun 2,5 Mio. US-Dollar an Schadenersatz zahlen.

Der Fall ist sehr kompliziert. Womöglich hat die Frau mit dem Unternehmen tatsächlich sehr großen Ärger gehabt und niemand wollte ihr helfen. Außerdem heißt es, seien auch andere Verbraucher hinter das Licht geführt worden. Aus diesem Blickwinkel scheint die intensive Reaktion im Internet durchaus gerechtfertigt zu sein. So gesehen ist das Internet ein schlagkräftiges Mittel, um sich zu wehren.

Allerdings soll die Frau zuvor um Aufträge des Unternehmens gebeten haben, um dessen Online-Repubation zu verbessern. Dieses Vorhaben rückt den Fall in ein besonderes Licht: Womöglich hatte die Frau einfach nur einen persönlichen Rachefeld mit wirtschaftlichem Hintergedanken geführt.

Der Fall ist als Beispiel sehr interessant und sollte vielen Bloggern eine Lehr sein. Man sollte sich vor der Veröffentlichung von Blogposts immer fragen, ob man damit anderen Personen schadet und ob dies wirklich sein muss. Womöglich ist es besser, derartige Aktionen einfach sein zu lassen.

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